Meine Sammlung mit Rechenhilfen und Rechenmaschinen

Hier sind alle bei mir versammelten Dinge aus Vor-Computer-Zeiten aufgeführt, die mal bei uns zum Rechnen benutzt wurden. Zu einigen davon ist im Netz praktisch nichts zu finden, aber ich habe zu allen Geräten Anleitungen (z.T. musste ich mir selbst welche schreiben).
Die Sammlung dient vor allem dazu, die Entwicklung der Rechentechnik der normalen Bevölkerung darzustellen. Denn leider kann ich nicht die „großen” Schritte zeigen - für eine Leibnitz'sche Rechenmaschine, eine Pascaline oder Enigma reicht mein Geld nicht, für einen Colossus oder ENIAC reichen weder Geld noch Platz. Also beschränke ich mich gezwungenermaßen auf solche Technik, die „Jedermann” (zumindest mit dem nötigen Kleingeld dafür) haben konnte.

Was fehlt hier noch?

Hersteller,
Name/Modell/Typ,
ggf. Seriennummer

gebaut von - bis
Speicherwerke (ggf. mit Stellenzahl); Funktionen Besonderheiten Zustand

Nach den Fingern, den wohl ältesten Rechenhilfen der Menschheit, kam irgendwann das „Rechnen auf Linien” als erster Ansatz zur Technisierung auf. Spätestens die Sumerer kannten das Prinzip schon, sie benutzten Kiesel oder andere „Calculi” auf Linien, die man z.B. auf Tische oder Tafeln malte.
Die ersten richtigen „Geräte” mit fest eingebauten Kugeln findet man aber bei den Römern als „abacus”. Vermutlich etwas nach 1000 n.Chr. (so genau weiß man es nicht, weil die erste unumstrittene Abbildung aus dem Jahr 1573 stammt) entwickelte sich in China dann diese Form, der Suan Pan. Ob die Idee von den Römern übernommen wurde - Handelsbeziehungen gab es schließlich - ist auch umstritten. Italienische und chinesische Historiker sehen das unterschiedlich.
Bis 2002 gab es in China noch verpflichtende Abakus-Prüfungen für bestimmte Buchhaltungsberufe. Noch heute gibt es im ostasiatischen Raum Spezialisten, die selbst bei komplizierteren Rechnungen jeden Taschenrechner alt aussehen lassen und entsprechende Schnellrechen-Wettbewerbe. Auch im Alltag wird hin und wieder noch mit dem Abakus gearbeitet - zumindest da, wo meist nur addiert und subtrahiert werden muss wie z.B. auf Märkten. Aber allmählich verdrängen auch dort die Taschenrechner die alten Methoden...

Guckst Du hier was damit alles geht!
Lotus Flower
Suan Pan

vor 1573 - heute
  • 13 Holzstäbchen, darauf 91 Holzperlen, die manche geradezu magisch schnell für komplexe Berechnungen nutzen können...
  • Der Suan Pan hat auch eine Schnell-Löschung: einmal geschickt um die Längsachse schleudern, dann sind alle Perlen „auf Null” :)
  • neu (war ein Geschenk)
    Anleitung vorhanden

    Vor den Taschenrechnern gab es auch das hier - und zwar mehrere hundert Jahre lang. 1632 hatte William Oughtred die Idee, zwei gegeneinander verschiebbare logarithmische Skalen als Rechenhilfe zu benutzen - dazu mussten allerdings erst um 1615 herum durch Chuquet, Stifel, Bürgi und vor allem Napier die Logarithmen (wieder)entdeckt werden. Spätestens um 1900 war der Rechenschieber dann DAS Statussymbol schlechthin für jeden Ingenieur.
    Doch 1972 brachte Hewlett-Packard den ersten Taschenrechner heraus, der alles konnte, was auch der Rechenschieber kann - und noch mehr ... das war's dann: Fast über Nacht waren die Rechenschieber völlig „out”.
    Nur in bestimmten Nischen werden noch Rechenschieber oder -scheiben genutzt - selbst moderne Flugzeuge haben z.B. für Notfälle noch eine E6B im Cockpit.
    Die komplizierte Bedienung der Rechenschieber hatte durchaus auch Vorteile. Wer mit diesem Gerät umgehen konnte wusste stets ganz gut, was er da berechnete. Und anders als bei Taschenrechner oder Computer behielt man ein Gespür für Fehlertoleranzen - und die von der Elektronik vorgetäuschte Genauigkeit (was nützen mir 11 Nachkommastellen, wenn die eingegebenen Messwerte nur auf zwei Stellen genau sind?) gab es da nicht.
    Dieser Rechenschieber von ca. 1960 ist mit knapp 16cm winzig klein und war eher ein Werbegeschenk, mit dem man einen gestandenen Ingenieur vermutlich beleidigt hätte. Die großen, oft bis 50cm langen Stäbe waren wesentlich genauer abzulesen und hatten viele zusätzliche Skalen.

    Artikel aus Spektrum der Wissenschaft
    Aristo
    Rechenschieber Nr. 89
    Herstellercode 5020

    1936-1977
  • Skalen: K A (B CI C) D L, hinten: (S ST T) d.h.: Kubik, Quadrat (2x), Kehrwert, Grundskala (2x), Log; hinten sin(auch für cos), sin für kleine Winkel und tan (auch für cot)
  • Lineal für cm und inch
  • Der Benutzer musste immer wissen, wo die Kommastelle zu setzen war!
  • unter der Zunge Aufdruck: „WILHELM FISSENEWERT GÜTERSLOH Gelenkketten - Kettengetriebe”
  • wie neu
    allgemeine Anleitung für Rechenschieber, ergänzt um die Skalen dieses Gerätes, vorhanden.

    Eine Sonderform des vorigen Prinzips ist das hier: Durch die runde Form ist das ein quasi "endloser" Rechenschieber.
    Allerdings eine recht primitive Form mit nur drei Skalen, laut Hersteller gedacht „für den Gross- und Einzelhandel aller Branchen”.
    Damit hat mein Vater bis 1973 Preise und Handelsspannen berechnet, aber erst nach 1968 kann er die Scheibe gekauft haben: In der Anleitung stehen 11% Mehrwertsteuer (fast halb so viel wie heute, aber damals reichte das Geld für ordentliche Schulen und Autobahnen).
    Die Firma Tröger begann vor 1920 (Patent ab 1904) mit dem Bau ihrer „runden Rechenschieber”. Nach der Teilung Deutschlands wurde dann im Westen bis Ende 1974 weiter produziert. Es gibt verschiedene Modelle, das hier ist die letzte Baureihe.

     
     
    Hans Tröger
    Rechenscheibe

    ca. 1950 - 1974
  • Zwei logarithmische Skalen für Multiplikation und Division
  • Prozentwerte, Angabe von 1 inch, 1 oz, Pi und 1 lbs.
  •   leichte Gebrauchsspuren
    Anleitung vorhanden

    Das hier rechnet auch - wenn auch nur Tagessummen.
    Diese Kasse fand mein Vater vor, als er 1972 ein Ladengeschäft in Frankfurt übernahm. Einige Monate tat sie dann noch ihren Dienst, dann kam eine „modernere” Registrierkasse und sie wanderte in den Keller.
    Die Liste der NCR-Seriennummern zeigt, dass die Kasse 1949 gebaut wurde - sie war also mindestens 22 Jahre im Einsatz. So lange hält heute keine mehr. Ach ja: Die Stempelfarbe musste ich etwas auffrischen und die Papierrollen (im ungebräuchlichen 4,4cm-Format) umspulen, mit ein wenig Öl funktioniert sie nun fast wieder wie am ersten Tag.
    Die National Cash Register Company gibt es unter diesem Namen seit 1884. Durch aggressives Marketing und Aufkauf vieler Konkurrenten (oft nach massiver Einschüchterung) erreichte NCR in den USA schon 1910 95% Marktanteil (um in den USA wegen unlauterer Geschäftspraktiken zu Gefängnisstrafen verurteilt zu werden, muss man schon ziemlich was anstellen).
    Auch in Deutschland hießen die meisten Kassen „National”, sie wurden ab 1896 in Berlin, ab 1945 in Augsburg hergestellt. Ab 1953 war NCR einer der Pioniere der EDV-Entwicklung, 1997 zog sich NCR aus dem Computergeschäft zurück. Kassen werden immer noch gebaut, sie sehen heute aber etwas anders aus...

     
    Nationale Registrierkassen GmbH Augsburg
    Modell N-1652-B
    Seriennummer U 4502040

    ca. 1930 - ?
  • Eingabewerk (mit Kassierer- und Kundenanzeige) 4-st.,
  • Summierwerk 7-st.,
  • Druckwerk doppelt (für Bon und Journal).

  • Bondruck abschaltbar
  • Ablesung und Löschung des Summierwerks mit zwei Schlüsseln
  • ein kleines, nicht rückstellbares Zählwerk zählt die Nullstellungen
  • manuelle Datumseinstellung des Druckwerks
  • Funktional passabler Zustand: alle Funktionen gehen, aber der Druck ist etwas schwach. Andruckleiste für Journaldruck mit Gummiblock ersetzt. Der Firmeneindruck im Bon („Reformhaus am Lokalbahnhof”) ist durch Entfernung der Andruckrolle stillgelegt. Die Schlüssel für Schublade und Druckwerk fehlen, werden aber zum Betrieb nicht benötigt.
    Karosserie mit starken Gebrauchsspuren, die Marmorplatte über der Schublade fehlt.
    Keine Abdeckung und keine Anleitung vorhanden, aber PDF zur Erklärung aller Funktionen selbst geschrieben.

    Leibnitz, Poleni, Braun, Pascal ... sie und viele andere erfanden oder bauten ab etwa 1700 die ersten Rechenmaschinen, meist mit Staffelwalzen oder Sprossenrädern. Anfangs waren sie unzuverlässig, unerschwinglich teuer, stets nur Einzelstücke und daher meist nur „Spielzeug” an Fürstenhöfen.
    Ab 1820 baute Thomas de Colmar die erste kommerziell erfolgreiche Staffelwalzen-Maschine, erst nach 1870 begann die Serienproduktion von Sprossenrad-Maschinen.
    Diese Maschine hier hat aber weder Staffelwalzen noch Sprossenräder, sondern - für diesen Hersteller eher untypisch - Zahnstangen: Die taugen gut zum Addieren und ggf. zum Subtrahieren, aber nicht für mehr.
    Die Brunsviga A 58 heißt anders als ihre „Geschwister” mit „AS” im Namen so, weil sie nur Addieren, aber nicht Saldieren (unter Null rechnen) kann (also ist es eine „Einspezies-Maschine”), die 8 bezieht sich wohl auf die Stellenzahl. Im Internet finde ich die Maschine nirgends, außer in einer alten Verkaufsanzeige eines Auktionshauses in Saragossa (s.u.). Der Seriennummer nach müßte sie dann eine der späten Maschinen vom Anfang der 50er-Jahre sein.
    Brunsviga war eine Marke aus ... ganz erstaunlich! ... Braunschweig. Begonnen hat die Firma 1871 als Nähmaschinenhersteller Grimme, Natalis & Co., aber schon 1892 wurden (in Lizenz von Odhner) Sprossenrad-Maschinen gebaut. Ab 1950 hieß die Firma dann wie ihre Maschinen, doch schon 1959 ging Brunsviga in der Firma Olympia auf, die eine einzige „klassische” Brunsviga (die 13RK) ins Lieferprogramm aufnahm, doch binnen weniger Jahre die Produktion aller handbetriebenen Vierspezies-Maschinen einstellte.
    Weitere Infos - Google Translator ist Dein Freund!
    (Chassis u.a. mit Halter für die Nichtrechentaste der AS - also offenbar für diese Gerätereihe gleich! Auch die Unterseite der grünen Tastaturdeckplatte hat weitere Aussparungen.)
    Brunsviga
    A 58
    Seriennummer 7767

    1936 - 1952
  • Eingabewerk 7-st.,
  • Summierwerk 8-st.;
  • Addition, Subtraktion, Zwischensumme, Summe,
  • R-Taste für Weiterverwendung der eingetippten Zahl
  • Keine Anzeige, stattdessen Ausdruck auf Papierstreifen
  • Subtraktion unter Null ergibt „nur” das Neunerkomplement - damit kann man umgehen...
  • fehlerhafte Tastendrücke nur durch vorsichtiges Drücken der Summentaste zu korrigieren, da eine „C”-Taste fehlt,
  • Kurbel abnehmbar
  • Kosmetisch und funktional guter Zustand - die Typen 4 und 3 der „1 Mark”-Stelle hakeln etwas.
    Originalabdeckung vorhanden, Anleitung fehlt.

    Und gleich die Weiterentwicklung - mit einer wirklich großen Errungenschaft, die wir alle heute noch auf den Computertastaturen haben (sofern wir nicht nur mit Streichelspielzeug „arbeiten”): die moderne Zehnertastatur!
    Da die riesigen Tastenfelder der alten Addiermaschinen zwar einem geübten Bediener schnelle Eingaben ermöglichten, dafür aber sehr langes Training nötig war, versuchte man schon früh, die Tastenzahl zu reduzieren und die Eingabe zu vereinfachen. Anfangs experimentierte man mit diversen Tastenanordnungen; diese hier hat sich letztlich durchgesetzt weil dabei die Hand wenig bewegt werden muss. Billiger in der Herstellung war das trotz der gesparten Tasten nicht unbedingt, weil das Problem der Übersetzung mechanisch recht anspruchsvoll ist.
    Die Olympia 192-030 ist eine „Zweispezies-Maschine”, d.h. sie kann auch saldieren (sogar mit Rotdruck negativer Werte), außerdem hat sie nun einen Korrekturschieber und eine Taste für das Drucken von „Merkzahlen”. 192 bezeichnet die Gerätebasis (Kapazität 9/10, eine Nulltaste) innerhalb der Baureihe, 030 bedeutet Handantrieb.
    Im Internet finde ich über genau diese Maschine nichts, aber Olympia hat ja auch in einem Vierteljahrhundert unzählige Varianten dieser „Baureihe D1” gebaut: teils mit Handkurbel wie hier, teils mit Elektromotor (gelegentlich auch beides gleichzeitig), mal in diesem robusten grünen Schrumpflack, mal in glatt und hellgrau oder später auch im weißen, eckigen Plastikgehäuse, mit verschiedenen Kapazitäten der Rechenwerke und mit unterschiedlichsten Formular- oder Papierstreifenhaltern.
    Das Baujahr dieses Gerätes ist nicht ganz klar. Schon im Büromaschinen-Lexikon von 1958 finden sich nur neuere Modelle, aber die Aufzählung dort ist nicht vollständig. Ich vermute mal zweite Hälfte der 50er-Jahre. Es stammt aus einem ehemaligen Süßwaren-, Tabak- und Jagdwaffenladen mit Gasthaus(!) in der Nähe von Osnabrück, nach Erstkäufer und dessen Erbe bin ich wohl der dritte Besitzer.
    Olympia wurde 1903 als Tochtergesellschaft der AEG mit dem Namen „Union Schreibmaschinen-GmbH” gegründet, hieß ab 1936 „Olympia Büromaschinenwerke AG”, wurde mit Rechen- und Schreibmaschinen äußerst erfolgreich - und verschwand als Produktionsstätte 1991 in den beginnenden Wirren der AEG-Zerschlagung. Die Marke Olympia blieb zwar bis heute erhalten - wie AEG ja auch - aber in den Zeiten der Käufe, Verkäufe, Fusionen, Teilungen, Übernahmen und Rückübernahmen weiß man kaum noch, wer was unter welchem Namen produziert. Auch Marken-Namen sind Schall und Rauch...

    (Chassis schon mit den Aussparungen für den Stromanschluss - Modelle auf gleicher Basis gab es auch als elektrisch betriebene)
    Olympia
    192-030
    Seriennummer 120806

    1953 - 1978 (Baureihe D1)
  • Eingabewerk 9-st.,
  • Saldierwerk 10-st.;
  • Addition, Subtraktion, Zwischensumme, Summe,
  • R-Taste für Weiterverwendung der eingetippten Zahl,
  • Nichtrechentaste,
  • Korrekturschieber
  • Keine Anzeige, stattdessen Ausdruck auf Papierstreifen,
  • Rotdruck subtrahierter Werte und negativer Summen,
  • Zeilenvorschub einstellbar (0, 1, 2-zeilig),
  • Kurbel abnehmbar
  • Kosmetisch guter, funktional sehr guter Zustand. Kaum Stoßstellen, Tastatur fast wie neu. Abreißkante der Papierrolle (aus Plexiglas) war gebrochen und wurde durch ein passend zurechtgeschliffenes Sägeblatt ersetzt. Neue Farbrolle, neue Papierrolle - einwandfreier Druck!
    Originalabdeckung und Anleitung fehlen.

    Gegen Ende der Rechnerentwicklung standen in den europäischen Büros und Forschungseinrichtungen häufig Maschinen mit Sprossenrädern (in den USA waren Addiermaschinen und später dann komplexe Staffelwalzen-Automaten etwas verbreiteter). Mit ihnen konnte man gut multiplizieren, dividieren und relativ leicht Quadratwurzeln ziehen. Ständiges Addieren und Subtrahieren waren natürlich auch möglich (daher die Bezeichnung als „Vierspezies-Maschine”), aber mühsamer als mit einer Addiermaschine.
    Diese Maschine hier ist so eine - allerdings schon eine relativ späte mit sehr hoher Kapazität und vielen Extras, die die frühen Sprossenrad-Maschinen noch nicht hatten. Hersteller ist wieder Brunsviga - oder genauer Grimme, Natalis & Co. Die Seriennummer datiert dieses Gerät hier auf 1949.
    Die Büromaschinen-Händler verewigten sich mit z.T. sehr aufwendigen Metallschildchen an den verkauften Maschinen. Die Firma Berg in bester Frankfurter Lage (heute links das Architekturmuseum, rechts das Museum für Kommunikation) gibt es heute jedoch auch nicht mehr.
    Ich bin relativ sicher erst der zweite Besitzer, denn der Vorbesitzer - damals Lehrer und Turnvereins-Vorsitzender aus Idstein - hatte sie sicher neu gekauft. Listenpreis in dieser Zeit knapp 1000 Mark! Mich hat sie 45 € gekostet...

    Weitere Infos
    Brunsviga
    20
    Seriennummer 230471

    1934 - 1963
  • Eingabewerk (mit Kontrollwerk) 12-st.,
  • Umdrehungszählwerk 11-st.,
  • Resultatwerk 20-st.;
  • alle Grundrechenarten,
  • Löschhebel für die drei Werke
  • Rückübertragung vom R-Werk in die Eingabe,
  • Rote Ziffern im Z-Werk, wenn erste Kurbeldrehung negativ ist,
  • Gesamtlöschhebel für alle drei Werke gleichzeitig,
  • 10+10-Splittung des R-Werks möglich - dann kann die rechte Hälfte separat gelöscht werden und die linke Hälfte z.B. als Speicher dienen,
  • Zehner-Übertrag im R-Werk stets nur für 15 Stellen
  • Kosmetisch guter und funktional sehr guter Zustand - die Nullen und einige andere Ziffern des Kontrollwerks sind deutlich ausgebleicht, daneben größere Stoßstellen am Gehäuse. Nichts ist verrostet, im Inneren gibt es keinerlei Ölverharzungen, die Probleme machen könnten (das ist das häufigste Problem dieser Geräte). Sie war aber innen extrem eingestaubt - das ließ sich jedoch gut beheben und hat glücklicherweise die Leichtgängigkeit aller Hebel und Gestänge nicht beeinträchtigt. Extrem leichter Lauf der Kurbel und aller Einstellringe!
    Anleitung (mit Beispielen zur Lösung quadratischer Gleichungen! Dank an Herrn Weiss von mechrech.de!) vorhanden, derzeit fehlt noch ein Kasten oder eine Schutzhülle...

    Ganz zum Schluss versuchte man, mit „modernen” Formen und günstigen Preisen (sprich: oft billigen Materialien und schlechter Vearbeitung) der Konkurrenz der elektrischen (und dann auch der elektronischen) Geräte standzuhalten.
    Diese Maschine hier ist so eine. Ihre fast schon futuristische Keilform wurde von den damals sehr gefragten Designern Bernadotte und Bjørn entworfen. Aber von billiger Verarbeitung ist nichts zu spüren: Die Maschine wirkt sehr solide, nichts wackelt und sie funktioniert auch nach einem halben Jahrhundert noch einwandfrei.
    Die Seriennummer deutet auf ein Baujahr um 1958. Damals und auch noch zehn Jahre später kostete so ein Gerät etwas unter 500 Mark, was eine ganz passable Wertstabilität bedeutet: Eine perfekt erhaltene 239 kostet auch heute gerne noch über 100 €. Für die ersten elektronischen Geräte konnte man damals auch mal das Zehnfache ausgeben. Da griff doch so mancher lieber noch zur Kurbel...
    Die 239 war das damalige Spitzenmodell der Firma - die „39” steht für Zehnerübertrag im Umdrehungszählwerk, Rückübertragung und Einstellkontrolle. Sie hat aber nur die damals standardmäßige 10/8/13-Kapazität. Man findet sie heute noch relativ häufig bei Internet-Auktionen oder Trödlern, meist allerdings in schlechterem Zustand.
    Das etwas seltsame „Original” im Firmennamen hat gleich zwei gute Gründe. Der schwedische Entwickler W.T.Odhner war derjenige, der um 1870 herum das Sprossenrad zur Produktionsreife brachte und entsprechende Patente anmelden konnte, ab etwa 1890 baute er in St.Petersburg die ersten Maschinen. Seine Firma gab aber auch Lizenzen an andere Hersteller, darunter auch an Brunsviga, Thales und Facit. Diese Lizenznehmer wurden teils wirtschaftlich erfolgreicher als Odhner selbst. Dann kam noch dazu, dass die Firma während der Oktoberrevolution enteignet wurde: Die Sowjets bauten nun (mit den vorhandenen Maschinen und dem vorhandenen Wissen der Arbeiter, aber natürlich ohne Lizenz) die Rechenmaschinen auf „volkseigene” Rechnung. Odhners Sohn verließ das Land und gründete in Göteborg „Original-Odhner”.
    Schon 1942 wurde Odhner von Facit aufgekauft, aber Produktion und Marke blieben erhalten. Als aber 1973 Facit von Electrolux gekauft wurde, wurde die Produktion aller mechanischen Rechner ganz schnell eingestellt.

    Weitere Infos
    Original-Odhner
    Modell 239
    Seriennummer 883439

    1955 - 1968
  • Eingabewerk (mit Kontrollwerk) 10-st.,
  • Umdrehungszählwerk 8-st.,
  • Resultatwerk 13-st.;
  • alle Grundrechenarten,
  • Löschschieber bzw.-kurbeln für die drei Werke
  • Rückübertragung vom R-Werk in die Eingabe,
  • Zehnerübertrag im U-Werk
  • Kosmetisch und funktional sehr guter Zustand - die Gummifüße sind altersgemäß etwas hart, aber das Gehäuse sieht bis auf kleinste Stoßstellen fast wie am ersten Tag aus. Null Rost, keinerlei Verharzungen - wer auch immer diese Maschine mal besaß hat sie gut gelagert und gepflegt! Ein wenig Öl und alles läuft wieder „wie geschmiert”
    Originalabdeckung und -anleitung vorhanden, kommentierte und erweiterte Anleitung als PDF vorhanden. Die Maschine ist inzwischen auf einem Holzbrett montiert und besitzt einen - stilgerecht alten - Koffer als Transportbehälter.

    Und noch eine Sprossenrad-Maschine, denn das Zahlenkurbeln ist einfach ein sinnliches Erlebnis: Das erfolgreichste (daher auch heute noch beim bekannten Auktionshaus mit den vier Buchstaben häufig angebotene) und zugleich letzte Modell der handbetriebenen Walther-Maschinen, WSR für "Walter Schnellrechenmaschine" und 160 wegen der hohen Kapazität im R-Werk. Diese hier stammt aus dem Jahr 1960.
    Im Vergleich zur vorigen Maschine neben der höheren Kapazität ein paar kleine Verbesserungen in der Bedienung. Damals für knapp 600, später 700 Mark zu haben (also wohl knapp unter der Abschreibungsgrenze) - elektrische Vierspezies-Maschinen kosteten das Drei- bis Siebenfache und brauchten erheblich mehr Platz. Bis die Elektronik kam...
    Walther fing 1886 als Büchsenmacherei an, baute aber ab 1924 auch Rechenmaschinen (schon ab 1929 auch elektromechanische, ab 1970 auch elektronische, bis 1971 auch noch die WSR160) und konnte damit in den beiden Nachkriegszeiten überleben. Die später abgespaltene Büromaschinen-Fertigung konnte aber Mitte der 70er-Jahre trotz (oder wegen?) ihrer hochwertigen Geräte nicht mehr mit der billigen japanischen Konkurrenz mithalten - heute baut Walther wieder nur Waffen.

    Weitere Infos
    Walther
    WSR 160
    Seriennummer 152531

    1955 - 1971
  • Eingabewerk (mit Kontrollwerk) 10-st.,
  • Umdrehungszählwerk 8-st.,
  • Resultatwerk 16-st.;
  • alle Grundrechenarten,
  • Löschhebel für die drei Werke (U- und R-Werk gemeinsam, optional auch einzeln)
  • Rückübertragung vom R-Werk in die Eingabe,
  • Zehnerübertrag im U-Werk,
  • optionaler Schlittenrücklauf beim Löschen,
  • Ziffern in R-Werk direkt einstellbar,
  • nicht mitdrehende Eingabehebel im E-Werk,
  • Umschalter für Drehrichtung des U-Werks
  • Kosmetisch und funktional guter Zustand - zwei Füße hatten keine Gummis und wurden ersetzt, zwei Hebel sind ohne Plastikkappe. Im Inneren nicht verharzt und leichtgängig. Im U-Werk waren einige Zahnräder zählaufend, ebenso ein Zahnrad im Kontrollwerk und die Löschwahlhebelchen. Das ist dank WD40, Reinigung und etwas gutem Maschinenöl nun behoben.
    Originalabdeckung vorhanden, zwei Anleitungen (aus unterschiedlichen Jahren) nachgedruckt. Auch diese Maschine hat inzwischen einen Transportkoffer.

    In den nächsten wichtigen Entwicklungsschritten wurden die Kurbeln durch Elektromotoren und die Einstellschieber durch Zehnertastaturen ersetzt. Damit wurde dann auch das Addieren einfacher. Die elektromechanischen Rechner konnten dann auch von Modell zu Modell mehr - automatische Multiplikation, automatische Division, z.T. sogar automatisches Radizieren.
    Doch egal ob hand- oder motorbetrieben, egal ob Sparversion oder Superausstattung, egal ob Sprossenwalze oder Schaltklinke: Alle mechanischen Rechenmaschinen wurden durch die schnelle Entwicklung der Elektronik (1963 erste Rechner mit Transistoren, Ende der 60er Jahre dann ICs) binnen kurzer Zeit obsolet.

    Und nun wird's elektronisch...
    Der aller-allererste Taschenrechner in unserem Haushalt kam 1973 und ersetzte die oben gezeigte Rechenscheibe. Das war - gar nicht zufällig - auch das Jahr, in dem Facit/Odhner die Produktion mechanischer Geräte einstellte. Beim ersten Vorführen in der Schule gab es einen Massenauflauf - so etwas hatte da noch keiner: Alle vier Grundrechenarten extrem schnell auf acht Stellen, die Eingabe super einfach - und alles wog weniger als ein gutes Pausenbrot!
    Eine Wurzeltaste gibt es hier noch nicht - aber in der Betriebsanleitung wird erklärt, wie man mit dem Heron'schen Näherungsverfahren Quadratwurzeln ziehen kann (das Toepler-Verfahren klappt hier nicht mehr und wäre ohnehin viel aufwendiger)
    Dieser Rechner ist nicht der, den ich 1973 (bei Saturn) gekauft habe. Er stammt von einem Bankmitarbeiter, den ihn all die Jahre als Reserve-Rechner herumliegen hatte.
    Die Firma Interton gibt es übrigens noch - aber sie macht heute nur noch das, was sie vor diversen Taschenrechnern und einer Spielekonsole auch schon immer gemacht hat: Hörgeräte!

    Weitere Infos (weit runterscrollen)
     
    Interton
    PC2008
    Seriennummer 245016

    1973 - ?
  • Anzeigeregister 8-st.,
  • Rechenregister,
  • Konstantenspeicher;
  • Grundrechenarten, Prozent, Promille
  • Eingabe- und Gesamtlöschung getrennt,
  • Wahl zwischen Fließkomma und 2 Nachkommastellen,
  • Konstante abschaltbar,
  • Chipsatz: 1x TMR012, 2x SN75491, CA3082 - und dazu ganze 5 Transistoren!
  • fast wie neu - nur im Batteriefach leichte Säureschäden und die vier Gummifüße haben sich alle in Wohlgefallen aufgelöst.
    Originalhülle und Anleitung vorhanden.

    Knapp zwei Jahre später, im 10. oder 11. Schuljahr, bekam ich dann schon diesen hier: Einen vollwertigen wissenschaftlichen Taschenrechner mit allem, was in der Schule gebraucht wurde. Das ist der Grund, warum ich nie den Umgang mit dem Rechenschieber lernen musste.
    Komplexere Funktionen rechnen hier oft noch mehrere Sekunden lang, aber die Genauigkeit ist erstaunlich hoch (arcsin (arccos (arctan (tan (cos (sin (9) ) ) ) ) ) ergibt hier 8.99999614252, was massiv besser ist als die damaligen HP-Rechner und immer noch eine Stelle genauer als mein Sharp 1401). Größtes Plus: die umgekehrte polnische Notation als Eingabelogik!
    Das „SR” im Namen steht für „Slide Rule” - also Rechenschieber. Und so kam es auch: Binnen weniger Tage - und zwar mit dem Erscheinen des Hewlett-Packard HP 35 am 12. Juli 1972 - wurden die mechanischen Rechenschieber weitgehend wertlos, weil die Taschenrechner die wissenschaftlichen Funktionen genauer berechneten und ohne lange Lernphase bedient werden konnten.
    Nachteile hat das aber auch: Fast keiner lernt heute mehr, was er da eigentlich rechnet und welche Genauigkeit denn nun wirklich „drin” ist...
    Von Quelle gab es unter der Marke „privileg” eine Unzahl verschiedener Rechner verschiedenster Hersteller. Wer diesen hier gebaut hat? Der Rechner ist in Funktionen und Tastenbelegung jedenfalls baugleich mit dem Corvus 500, über den es im Netz viel mehr Infos gibt...

    Weitere Infos
     
    Privileg
    SR54NC


    1975 - 1975
  • 4 Stackregister (eines davon für die 12-stellige Anzeige zuständig),
  • 11 Speicher (davon 4 für statistische Berechnungen und 1 als „Last x”);
  • Grundrechenarten, Prozent, Delta-Prozent, Pi, Winkelfunktionen, Hyperbelfunktionen, 10er- und natürlicher Logarithmus, Quadratwurzel, Potenzen, Fakultät, Kehrwert, Mittelwert, Standardabweichung, 2-dimensionale Statistik, Umrechnungen: Deg/Rad/Grd, XY-/Polar-Koordinaten, °C/°F. l/gal, cm/in, kg/lb - und dazu überall wo es sinnvoll ist die Umkehrfunktionen!
  • wunderbare Stackverwaltung mit Stackrotation, X-Y-Austausch, Last x und Vorzeichenwechsel,
  • Chips: Mostek MK50075N, MK50104P, MK50103N
  • Originalakkus tot und entfernt, Netzanschluss neu verdrahtet, damit er auch ohne Akkus läuft (mit 3 AA-Batterien oder -Akkus funktioniert der Rechner aber immer noch netzunabhängig).
    Die Originalhülle war in den 80ern schon marode, als passender Ersatz fand sich damals ... ehrlich! ... das Etui eines Rasierwasser-Geschenksets :).
    Anleitung (mit handschriftlichen Korrekturen) vorhanden.

    Im Geschäft brauchten meine Eltern keine Logarithmen oder Winkelfunktionen, sondern einen stabilen Tischrechner, mit dem man Preise kalkulieren und Inventuren ausrechnen (und unbedingt auch drucken) konnte. Das erledigte bei uns zu Hause viele Jahre eine Addo-X, die irgendwann mal kaputt war und dann Jahrzehnte in der Ecke stand (erst vor wenigen Jahren, nach dem Tod meines Vaters, haben wir die weggeworfen - wenn's was ändern würde, täte ich mich nun ärgern). Computer gab's (für normale Leute jedenfalls) damals noch nicht, also kam dieser Rechner ins Haus. Doch selbst heute ist diese Art von Tischrechnern im kaufmännischen Bereich noch überall im Einsatz, weil sich Alltagsrechnungen damit oft schneller und komfortabler rechnen lassen als mit Windows-Taschenrechner und/oder Excel.
    Ich glaube nicht, dass Ibico („Inter Binding Corporation”!) selbst diesen Rechner produzierte - das Gerät sieht gar zu sehr nach Sanyo (heute Teil von Panasonic) als Hersteller aus...
    Die „Inter ...” wurde 1998 von der „General Binding Corporation” (GBC) gekauft. Im Netz gibt es Ibico nur noch als Firma in Karachi (jawoll - das in Pakistan), Tischrechner sucht man dort jedoch vergebens. Dennoch gibt es auch heute noch Ibico-Tischrechner neu zu kaufen, wer auch immer die heute produziert (manchmal werden sie auch als GBC-Tischrechner angeboten). Das Handelsregister im Kanton Basel-Land führt eine Ibico GmbH in Allschwil, in Gelnhausen soll es einen weiteren Firmensitz geben - aber alles weist immer wieder auf GBC und auf Leitz-ACCO. Man kommt bei all dem Kaufen, Verkaufen, Aufspalten und Verschmelzen gar nicht mehr hinterher mit den Firmen. Vielleicht werden heute ja alle Tischrechner der Welt in zwei, drei Fabriken gebaut und nur noch mit verschiedenen Schildchen beklebt?

     
     
    Ibico
    1217
    Seriennummer 6 05268

    1976 - ?
  • Anzeigeregister 12-st.,
  • Rechenregister,
  • Konstantenspeicher,
  • saldierender Speicher;
  • Grundrechenarten, Prozent, Postenzähler
  • Registeraustausch, Wahl von 0-6 Nachkommastellen (kein Fließkomma!), 5/4-Rundung, Konstante und Speichersaldo an-/abschaltbar,
  • Chipsatz unbekannt ... demnächst schaue ich mal nach,
  • Drucker ist ein Epson Model 310 mit schwarz-rot-Druck
  • Technisch guter Zustand. Gehäuse stark vergilbt, Kommataste mit leichten Sprüngen
    Anleitung vorhanden

    Ähnlich wie der vorige, aber etwas moderner (stromsparende LCD-Anzeige z.B.), viel kleiner, mit Batterien betreibbar und daher portabel. Den kauften wir im eigenen Laden für das Ausrechnen der Inventuren (das dauerte dann so ungefähr zwei Wochen - das Warenwirtschaftssystem dagegen brauchte anfangs etwa 2 Stunden, später ungefähr noch 10 Sekunden). Ich benutze ihn derzeit immer noch zweimal pro Woche als Taschenrechner auf dem Wochenmarkt.
    Im ganzen, weiten Netz habe ich dazu keine Info gefunden - kein einziges Bild, keine Anleitung, keine Angaben zu Verbrauchsmaterialien. Inzwischen habe ich immerhin herausgefunden, welcher Drucker drin ist.
    Rebell (die Marke gibt es auch heute noch, wurde aber von der tschechischen Moravia aufgekauft) hat diesen Rechner nicht gebaut, sondern als OEM-Ware vertrieben - daher weiß ich nichts über den wirklichen Hersteller. „Made in China” sagt das Etikett ... und an den Chip komme ich nicht heran, weil die Platine ins Gehäuse geklebt ist.

    Rebell im Web - leider ist da nichts zu den alten Geräten zu finden - schade!
     
    Rebell
    Euro-Print 12
    keine Seriennummer

    1998 - ?
  • Anzeigeregister 12-st.,
  • Rechenregister,
  • Konstantenspeicher,
  • saldierender Speicher;
  • Grundrechenarten, Prozent, Mark-Up, Umrechnung zwischen zwei Währungen
  • komfortable Endziffernkorrektur für die Eingabe (auch bei Ergebnissen einsetzbar), Wahl von 0-6 Nachkommastellen oder Fließkomma, Wahl von Auf-/Ab-/5/4-Rundung,
  • Chipsatz nicht ohne Zerstörung zu ermitteln,
  • Drucker ist ein Alps PTMFL63 mit Typenkette,
  • durch die dafür optimale Art der automatischen Konstantenspeicherung können per Näherungsrechnung Quadrat- und Kubikwurzeln (und theoretisch alle weiteren ganzzahligen Wurzeln) super-duper-einfach berechnet werden
  • fast wie neu - aber im Drucker war eine Halterung des Elektromotors gebrochen, der wird nun mittels Abstandhalter am Gehäuse fixiert
    Anleitung gab es keine mehr - ich habe dann selbst eine dafür geschrieben, die sicher besser ist als die „ab Werk” :)


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